Nicht nur für Heiden und die Kelten der (Spät)Antike hatten diese Feste eine besondere Bedeutung. Auch für unsere Großväter und Großmütter, unsere Ur-Ahnen waren sie oft ganz selbstverständlich
eingebunden in den Kreislauf des Jahres.
Sie hießen das Licht willkommem, so dass es gesäte Samen nährt und eine reiche Ernte bringt. Sie ehrten, teils bewusst, teils unbewusst, Erdkräfte und Mutter Erde, die himmlischen Kräfte, die
Pflanzen, Bäume, Tiere, Quellen, Flüsse, Seen. Sie lebten im Einklang mit dem Wandel und wussten, wann es Zeit ist für Rückzug, um Kraft zu sammeln, Zeit für Stille, Innenschau. Sie erwachten mit
dem Frühling neu und orientierten sich am Lauf der kraftvollen Sonne.
Jedes Fest hat seine ganz eigene Energie, eine ur-eigene Magie. Sie lässt uns erinnern, dass wir verbunden und eingebunden sind; tiefe Heilung kann geschehen, wenn wir diese Energie nutzen, um
auch mit unserer Seele tief in Kontakt zu gehen und ihr zu lauschen.
Wir verbinden uns mit der Ur-Kraft unserer Ahnen, altem Wissen.
Es wird berührt in uns, was berührt, gefühlt, sichtbar werden möchte und nach Er-Lösung und Verwandlung sucht. In der Verbindung mit diesen besonderen zyklischen Qualitäten finden wir die
Antwort, nach denen die Seele dürstet.